Umfrage-Auswertung

77 Menschen haben im Herbst 2019 unsere Umfrage zur Heinerbike-Nutzung ausgefüllt. Das sind 5% der insgesamt 1.500 Heinerbike-Nutzer*innen. Vielen Dank dafür!

Zwischen den Ergebnissen habe ich Zitate gestreut, die in den Freitextfeldern eingetragen wurden.

So fühlt es sich an, einen wertvollen Gegenstand ohne Gegenleistung zu nutzen.

Es ist für mich das Gefühl, wie sich moderne Verkehrspolitik anfühlen sollte.

Die meisten Nutzer*innen kaufen ein oder machen einen Ausflug.
Bei jeder vierten Fahrt werden Kinder transportiert.

Dass die Stadt Darmstadt hier (mit-)finanziert, ist ein großartiger Ausdruck von gesellschaftlicher Verantwortung und Bürgernähe.

Über die Hälfte der Fahrten (62%) sind bis 10 km lang.

Vor allem die Kinder finden die Mitfahrt in der Kiste super.

Drei Viertel der Nutzer*innen hat eine Heinerbike-Station in maximal 2 km Entfernung.

Ich gehe damit verantwortungsvoll um, damit das Angebot lange besteht.

Für viele Nutzer*innen ist Heinerbike die erste Gelegenheit, ein Lastenrad zu fahren.

Toll, weil man einmal etwas ausprobieren kann bzw. Wege mit dem Auto ersparen hilft.

Fast alle Nutzer*innen möchten nochmal Lastenrad fahren.

Ich genieße es sehr damit meine Kinder zu transportieren und damit den Alltag zu gestalten.

Fast die Hälfte der Nutzer*innen überlegt, ein eigenes Lastenrad anzuschaffen.

Finde es gut Dinge gemeinsam zu nutzen.

Der Preis ist das Haupt-Hindernis für die Anschaffung eines eigenen Lastenrades. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: wenn es erst mal vor der Tür steht, wird es auch täglich genutzt..

Alleine dafür bereits liebe ich Darmstadt 🙂

Über die Hälfte der Heinerbike-Fahrten hat eine Autofahrt ersetzt.

Ich finde es toll, dass durch ehrenamtliche Arbeit so etwas ermöglicht wird.

Lange Öffnungszeiten und eine gute Lage sind besonders wichtig.
Fast die Hälfte der Nutzer*innen wünscht sich einen Fahrradabstellplatz.

Immer noch etwas ungläubig, dass so etwas möglich ist.

Jede 7. Nutzer*in hat das Heinerbike weiterverliehen.

Sehr großzügig und mit großem Vertrauen beiderseits verbunden.

Tja, der typische Heinerbike-Nutzer entspricht beim Hauptverkehrsmittel wohl nicht ganz dem bundesdeutschen Durchschnitt…

Glücklich und wertgeschätzt als Bürger.

Auch diese Grafik zum Autobesitz zeigt, dass die Heinerbike-Nutzer*innen eine besondere Klientel sind: fast 50% leben autofrei.

Es ist ein echtes Geschenk und macht glücklich.

Ganz klar: über 90% würden wahrscheinlich auch Geld für ein Angebot wie Heinerbike bezahlen.
Mehr als 10 EUR pro Tag will fast niemand bezahlen. Eigentlich nur 5 EUR.

Es macht Spaß etwas zu nutzen, was man sonst nicht kaufen könnte.

Sehr erfreulich: über die Hälfte aller Heinerbike-Nutzer*innen wollen (vielleicht) bei Heinerbike aktiv werden (z.B. bei Schäden das Rad zur Reparatur zu fahren).

Damit kann man bei Freunden aus anderen Städten prahlen.

60% sind 20..40 Jahre alt. Nur 30% sind 40..60 Jahre alt.
Die Frauen sind deutlich weniger vertreten. Traut euch!
Viele Familien mit (mehreren) Kindern nutzen Heinerbike, und viele 2-Personen-Haushalte.

Insgesamt ein tolles Gefühl.

Die Präsenz der Räder im Stadtbild sorgt für die größte Aufmerksamkeit. Aber auch Empfehlungen und Presseberichte sorgen dafür, dass Heinerbike bekannt wird.