Logbuch

Echo-Redakteur testet Heinerbike

http://www.echo-online.de/lokales/darmstadt/einkauf-mit-dem-lastenfahrrad-in-darmstadt-ein-erfahrungsbericht_18733492.htm

Von Harald Pleines

Seit dem 26. März gibt es in Darmstadt beim Projekt Heinerbike die Möglichkeit, kostenlos ein Lastenfahrrad für ein bis drei Tage auszuleihen. An fünf Stationen steht nach Online-Buchung jeweils ein Rad des niederländischen Herstellers Bakfiets zur Verfügung. Wir haben getestet, wie das System funktioniert und vor allem: Wie fährt es sich mit einem Lastenfahrrad – unbeladen und beladen? Ein Erfahrungsbericht. Weiter lesen „Echo-Redakteur testet Heinerbike“

P-Magazin testet Heinerbike

Als ich der Frau am Tresen im Darmstadt-Shop am Luisenplatz das Code-Wort zuraune, komme ich mir vor wie eine Geheimagentin. Dann lasse ich mir erklären, worauf ich beim Heinerbike achten muss, wie es technisch funktioniert und, dass das geliehene Lastenrad grundsätzlich versichert ist (Ausnahme: vorsätzliche Beschädigung).

Eigentlich bin ich nicht der sportliche Typ, aber zur sportlichen Betätigung eignet sich das E-Lastenrad auch weniger – sehr zu meiner Freude. Es ist eher für die Erleichterung des Alltags bei Großeinkäufen oder Ähnlichem gedacht. Und das ganz ohne Auto, aber dafür an der frischen Luft.

Nach einer kurzen Unterweisung kann es losgehen. Aufgeschwungen und … abgestiegen. Beim ersten Versuch – okay, es waren fünf – fühlte ich mich wie eine Dreijährige, der die Stützräder abgenommen werden. Doch nachdem ich zur Belustigung der Passanten beigetragen habe, beginnt der wilde Ritt. Etwas wackelig anfangs, aber immer besser nehme ich Stock und Stein auf dem Weg zum Oberfeld. Allerdings mit kurzem Zwischenstopp daheim, um den Transportkasten zu befüllen.

In meinen „Schoppe-Schlepper“ kommt neben Kaffee, Saft und Wasser ein Haufen Decken und so viel Essen, dass man davon eine Familie einen ganzen Tag ernähren könnte. Also alles bereit für ein Picknick zu zweit.

Am Ostbahnhof vorbei zur Rosenhöhe machen sich die drei Kilo Käse nun doch etwas bemerkbar und ich habe Angst, rückwärts den Buckel runterzufahren – bis ich das E in E-Bike entdeckte. Auch die kleinen Höhen auf der Rosenhöhe nehme ich jetzt mit Leichtigkeit, das Gewicht meiner Fracht ist kaum spürbar.

An manch schlecht einsehbarer Kreuzung muss ich mich darauf verlassen, dass mein Begleiter mir die kreuzenden Autos ansagt. Wenn ich selber schauen würde, wären Vorderrad und Kasten schon halb auf der Straße, da meine Sitzposition durch die längliche Transportkiste – üppige 45 mal 72 Zentimeter groß – weiter hinten eher ungünstig ist.

Am Ziel angekommen, bocken wir das Gefährt auf und breiten unsere Decken aus. Das Rad macht auch ohne Fahrerin eine gute Figur.

Es beginnt zu tröpfeln. Doch dank der praktischen Regenplane ist auch das kein Problem. Pluspunkt: Durch das grelle Orange der Plane läuft man nicht Gefahr, bei trüben Aussichten von anderen Verkehrsteilnehmern übersehen zu werden.

Würden die 4.000 Euro Kaufpreis für so ein praktisches Gefährt nicht eindeutig meine Mittel übersteigen, würde ich mir ein ganz persönliches Heinerbike glatt vor die eigene Tür stellen.


Quelle (danke Cem für die Erlaubnis zur Veröffentlichung):
https://www.p-stadtkultur.de/zum-shoppen-picknicken-und-transportieren/
(leicht gekürzt)
Text: Susann Franke
Foto: Jan Ehlers / P Stadtkulturmagazin

Frühlingsblumen holen mit dem Schoppeschlepper

Ich durfte heute bei strahlendem Sonnenschein den Schoppeschlepper testen und habe die Gelegenheit genutzt, um beim Gartenmarkt die Ausstattung für die kommende Balkonsaison zu besorgen.

2 große Säcke Blumenerde und unzählige Pflanzen konnten wir dank Heinerbike ganz ohne Abgase und Parkplatznot vom Baumarkt in der Heidelberger Straße ins Paulusviertel transportieren. Dank Elektro-Unterstützung war auch der steile Anstieg bei voller Beladung kein Problem.

Heinerbike ist eine tolle Idee, aber auch ein kostenpflichtiges Angebot mit mehreren Stationen würde ich in Zukunft gerne öfter nutzen.

Nils Brüchert